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Live-Aufzeichnung als PodcastLive-Podcast
Ein Podcast ist normalerweise nicht live - sondern eben eine Aufzeichnung. Das liegt in der Natur der Sache: Der Podcast soll ja auf dem iTunes für den iPod empfangen werden, der Hörer wird dann natürlich nicht zu dem Zeitpunkt hören, zu dem er produziert wurde.
Es gibt auch Internet-Radio, dazu wird ein Stream von einem entsprechenden Server wie Shoutcast geschickt. Der Hörer hat dann ein Programm wie WinAmp, bei dem man nicht nur MP3 abspielen kann, sondern auch einen solchen Stream wiedergeben kann. Dieses Verfahren ist aber den meisten Internet-Anwendern nicht so vertraut und sie wollen auch nicht zu einer bestimmten Zeit einschalten.
Für den Cachetalk, den Geocaching-Podcast aus Berlin, wird deswegen ein Kompromiss gewählt: Die Talks werden live aufgezeichnet, so wie eine Band Live-Mitschnitte der Konzerte anfertigt - man nennt es "live on tape" dort. Diese Aufnahme wird nicht mehr weiter bearbeitet und direkt ins Internet gestellt. So hat man die Authentizität einer Live-Sendung mit den Vorteilen eines Podcasts - nennen wir es darum einfach Live-Podcast. An sich ein Oxymoron wegen des contradictio in adiecto, aber es wird deutlich, was gemeint ist. Außerdem soll das Bildmaterial zur Sendung nicht weiter bearbeitet werden. So wie es aus der Kamera kommt, landet es auf der Website. Man könnte sicher mit Photoshop eine Menge machen, das soll aber nicht so sein. |
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