Ein
Nightcache oder
Nachtcache ist fast immer ein Multicache, den man am besten bei Nacht machen soll. Dabei wird üblicherweise mit
Reflektoren oder seltener mit Optoektronik wie
Reaktivlichtern die jeweils nächste Station markiert. Der Geocacher wird mit den Koordinaten dann nicht direkt zur nächsten Station geführt, sondern nur zu einem Punkt, von wo aus er die nächste Station mit der
Taschenlampe erkennen kann. Dazu hat sich als Standard die
Maglite durchgesetzt, da sie gut fokussierbar ist und durch die großen Batterien lange genug durchhält.
Viele Nachtcaches sind so ausgelegt, dass sie nicht am Tage gemacht werden können, einige Owner von Nachtcaches haben den besonderen Ehrgeiz ihre Geocaches gegen
Tagcacher sicher zu machen. Am Tage kann man viele Nachtcaches auch machen, da der
Blitz einer Kompaktkamera auch ausreichen kann, um auf dem Bild den Reflektor deutlich erkennen zu lassen. Relativ exotisch sind Spielereien mit unsichtbarem Teil des Lichtspektrums, etwa
Infrarot (nur sichtbar in einer Digitalkamera oder einem Nachtsichtgerät) oder
Ultraviolett (mit floureszierender Farbe aufgebrachte Hinweise).
Die Atmosphäre nachts im Wald hat einen gewissen
Gruselfaktor (plattdeutsch: "fearfactor"), der nicht zu unterschätzen ist und der auch von
Bernhard Hoecker in seinem Geocaching-Buch eindrucksvoll beschrieben wird. Auch die Konfrontation mit wilden Tieren und ihren Jägern ist nicht zu unterschätzen. Daher werden Nachtcaches häufiger als andere gern im Rudel (ein kleine Gruppe von Geocachern) angegangen. In diesem Zusammenhang ist auch der Gebrauch von
PMR-Funkgeräten sinn- und reizvoll.
Ein besonderes Attribut für einen
Nachtcache gibt es bei Groundspeak nicht, allerdings hat sich die Kombination der Attribute "recommended by night" und zusätzlich "flashlight required" dafür durchgesetzt. Nur das eine oder andere Attribut können auch für touristisch interessante Ausblicke bei Nacht oder Höhlencaches stehen.
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