Kein Aprilscherz: Morgen ist mal wieder Dönerstag. In der vierten Auflage mit scharf und alles ist der Dönerstag langsam auf dem Weg zum Kultevent in der deutschen Geocacher-Szene.
In Berlin gönnt sich dieses Jahr vor Ostern Whitesun aus Oldenburg eine kleine Auszeit bei seinem Kumpel Woelange in Berlin. Neben vielen Dosen in der Hauptstadt besuchen sie auch das rote Sofa für einen kurzen Talk.
Wir sprechen über den Dönerstag in der Hauptstadt und die noch kurze Geschichte der mittlerweile 70 Dönerstag-Event-Orte, aber auch die 10-Jahres-Events sind ein Thema. Und dazu passend gibts auch eine kleine Überraschung in der Sendung. Spymae hatte da eine tolle Idee, die sich bestimmt auch an anderen Orten umsetzen lässt!
Gemessen an der Stimmung der Jecken in Köln waren wir beim Cachetalk vor der Tür des Walhalla in Moabit noch recht zurückhaltend, aber wir hatten dennoch unseren Spaß. Und wir hatten natürlich auch ein Thema: Lost in Space, ein Mystery von Kaipiranha wurde nach längerer Rätselei von einem Geocacher mit dem passenden Namen Skyandy gefunden.
Auch wenn Mysteries nicht mein Ding sind, gibt es genügend Geocacher, die ihre Freude daran haben. Außerdem talken wir über die mittlerweile nach jedem Stammtisch auf dem Plan stehenden Nachtcache-Aktionen mit Frank Frank sowie die Geocaching-Stadtmeisterschaft.
Entstanden ist das Familienprojekt von Sascha aus einem System mit dem Namen TB-Run, mit dem man Wettrennen von Travelbugs veranstalten kann. Wo immer nun ein Travelbug in einem Geocache liegt und nicht mehr weiterkommt, kann man bei diesem TB-Rettungsdienst versuchen, den Travelbug von einem Geocacher in der Nähe retten zu lassen. Dazu gibt es auch einen Stop-Motion-Film in der Tube.
Im Cachetalk sprechen wir darüber, wie das funktioniert. Dabei kommt auch noch das eine oder andere Detail zur Sprache, z. B. was Groundspeak dazu sagt dass die Daten der Travelbugs automatisch ausgelesen werden, wie das ganze von den Geocachern angenommen wird und ob es schon spannende Rettungsaktionen gegeben hat.
Irgendwann sind wir alle soweit. Das Geocaching wird zur Sucht. Also, man sucht dabei nicht nur die ganze Zeit, sondern denkt rund um die Uhr an den nächsten Geocache. Ständig schaut man draußen nach neuen Versteckmöglichkeiten. Soziale Kontakte haben meist mit Geocaching zu tun.
Wenn die Freundin mal wieder etwas verlegt hat, hilft man gern bei der Suche und kann schon bald erfreut "Found!" durch die Bude brüllen. Ohne GPS-Empfänger gehts sowieso nicht mehr aus dem Haus und natürlich fliegen wir mit dem Billigflieger nach Mallorca, wo man sich sicher sein kann genug Dosen nicht nur an der Straße einzusammeln.
Nun ist es bei mir ja nicht ganz so schlimm. Ich lasse nicht alles stehen und liegen nur weil das Handy einen neuen Tradi in der Homezone meldet. Den Weg nachts zum Klo finde ich auch ohne Reflektorstrecke noch. Und von freizeitfressenden Mysteries halte ich mich ohnehin fern. Trotzdem bekam ich Unterstützung von Maacher, dem Therapeuten von der Geocouch, der mir kürzlich einen Interview-Fragebogen zumailte.
Wie sich das gehört, beantworte ich sowas natürlich auch, selbstverständlich als Cachetalk und produziere damit meinen ersten Pastoren-Podcast. Erleichtert verlasse ich das rote Sofa das ich als Geocouch für mein besinnliches Selbstgespräch gewählt habe: Ich gelte als erfolgreich therapiert.
Eine virtuelle Weihnachtsfeier gab es im letzten Jahr schon. Auch diesmal fanden sich einige Geocacher auf dem Mumble-Server ein. Darunter natürlich auch die, die fast jeden Abend dabei sind, aber auch neue Stimmen waren zu hören.
Highlight der virtuellen Weihnachtsfeier des Geoclubs war dieses Jahr eine Runde Geopardy, bei der es auch eine Friedelfindus-Geocoin zu gewinnen gab. Marcel123 war der glückliche Gewinner, der bei den meisten Fragen schnell genug war die richtige Antwort in den Mumble-Client zu tippern. Die gewonnene Geocoin ist bereits auf dem Weg nach Regensburg.
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