Ein jährliches Highlight in Berlin ist das Geogrillen bei Grimpel im Garten. Da stehen wir nun, drei Geocacher, oder besser gesagt: Opencacher.
Denn die sonst eher unübersichtliche Community der Dosensucher in der Hauptstadt ist heute sehr überschaubar. Kein Wunder: Es gibt keinen Punkt für die Statistik, es ist traditionell ein OC-only-Event im schönen Zehlendorf.
Damit ist für die drei Cacher am Grill auch das Thema klar: Es geht um die Exklusivität von Opencaching, die dem amerikanischen Geocaching in den Jahren nicht nur durch die Arbeit der Presse etwas verloren gegangen ist.
Das ganze endet bierbedingt in einem Laberpodcast vom Feinsten bei dem auch weitere Cacher zu Wort kommen und würdigt aktuelle Ereignisse nur am Rande. Dafür aber in dreifacher Länge:
Der Berliner an sich hat so alles was er braucht und muss nur selten woanders hin. Aber zum einen ist grad Urlaubszeit und zum anderen auch die Zeit der großen Geocaching-Events.
Auf dem Berolina-Stammtisch in Reinickendorf gab es daher Gelegenheit zum Cachetalk. Bevor aber ein paar Berliner von ihren letzten Ausflügen berichten, bekommt Laura ein offenes Mikrofon für ihr Projekt:
Für eine Fernsehproduktion vom Schädler Film werden Geocacher gesucht, die in Teams als Damen gegen Herren antreten möchten. So soll herausgefunden werden, was an den üblichen Klischees dran ist. Interessenten können sich bei laura.heumann@gmx.de melden.
Mic@ und Toschi der Fixe waren bei der Deutschen Städtemeisterschaft der Geocacher in Wiesbaden. Froh darüber, nicht auf dem letzten Platz gelandet zu sein berichten sie über den Ablauf und die Aufgaben. Nächstes Jahr in Bielefeld wollen sie wieder dabei sein.
Martin (der mit den eckigen Klammern) war zusammen mit Detri fort in Ulm und erklären anhand von Schnappschüssen in Martins neuem Fotobuch ihre persönlichen Highlights des Mega-Events. Und mit der Nacht der Vulkane steht das nächste schon auf dem Plan.
Regine the Frühtau hat ihren Urlaub dieses Jahr über Couchsurfing organisiert und ist mit ihrem Cachemoped von Berlin nach Italien aufgebrochen. Natürlich gabs es auch Geocaches along the route zu loggen.
Also megaviel Gesprächsstoff für diesmalige Doppelausgabe von:
Eine der Standard-Verstecke für urbane Tüddeldosen ist die Parkbank. Ob mit bipolarer Magie angepappt oder formschlüssig montiert, an diesen Straßenmöbeln gibts öfter mal einen Micro zu loggen.
Über den ersten eigenen Geocache der Berliner Geocacherin The Frühtau talken wir zwar am Boxhagener Platz im hippen Friedrichshain auf einer Parkbank, standesgemäß mit dem Billigbier vom Kiez-Laden - aber der ist dann doch etwas fieser versteckt. Ohne Betreuung hätte es hier bei mir nur für den DNF gereicht, daher wird in dieser Episode des Geocaching-Podcasts aus der Hauptstadt auch etwas rumgespoilert.
Nebenbei gehts dann auch noch um Educaching, Geocaching als Tourismus-Zugpferd und auch die letzten Ereignisse vor dem Event in Beelitz Heilstätten werden in dieser Doppelfolge kurz zusammengefasst.
Eigentlich hatte Geoquassel-Mica einen Talk-Gast angekündigt, der Zombie-Dosen sucht. Also Dosen, die noch an ihrem Ort liegen, wo bei GC aber das Listing schon archiviert ist.
Diese Dosen, teilweise auf verbotenem Terrain gelegt, wegen privaten Streitereien oder Frust des Owners archiviert, sind dann meist noch bei OC oder sonstwo gelistet. So kann man sie noch suchen und natürlich auch noch loggen.
Der Talk-Gast steckte aber noch in irgendeinem Lostplace fest und ich wollte auf dem Berolina Stammtisch im April dann doch nicht mehr warten. Daher habe ich eine Runde anderer Berliner Geocacher kurz vor die Tür gebeten. Wer danach noch erscheint, wird von Mica zu einer B-Nummer vertalkt.
Ein kurzer Talk mit den Organisatoren, die zwei Damen vom Lostplace geben ihre Empfehlungen, Regine erklärt ihre Idee von den getwitterten Logs und der Meister hinter den eckigen Klammern berichtet vom Coin-Knips-Wettbewerb.
Immer wieder mal kommen Menschen aus der alten Heimat in die Hauptstadt. Und wenn es Geocacher sind, dann gibts natürlich auch gern einen Cachetalk.
Entweder im Hauptstadtstudio oder noch besser irgendwo draußen, wo der MP3-Recorder nebenbei auch noch etwas Atmo einfangen kann.
Diesmal war es MicHobbit aus Hude, einer kleinen Gemeinde zwischen Oldenburg und Bremen. Ich habe zwar acht Jahre mit ihm zusammen die Schule besucht, aber das ist auch schon etwas über 20 Jahre her. Geocaching machts möglich, so findet man sich zufällig wieder.
Als Talk-Location in der Nähe des Hotels wo Michael untergebracht ist bot sich mal wieder Krasselt's Currywurstbude in der Haus-Zone des Geoquassels an. Eine freundliche kleine Französin brachte mich hin und zusammen konnte ich die Statistik meiner diesmaligen Talkgäste im Anschluss auch noch um einen Tradi bereichern.
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