Mitten in der Touristenecke von Berlin-Mitte steht Checkpoint Charlie, der gleichzeitig einer der ältesten Geocaches in Berlin ist. Unter dem Namen "Historic Words" ist hier bei geocaching.com ein Virtual Cache gelistet.
Wo im Geocaching-Lexikon doch grad V wie Virtual Cache dran ist, habe ich mich mit Mic@ und Sven spontan mal hier getroffen, um diesen Virtual mit einem Foto zu loggen - und natürlich dabei auch etwas zu podcasten.
In Berlin gibt es übrigens noch einen weiteren Virtual mit einem Rest der Berliner Mauer am Potsdamer Platz und zwei weitere im brandenburgischen Umland.
Eine eigene Geocoin - da haben sicher viele Geocacher schon einmal drüber nachgedacht. Aber es gehört doch schon so einiges an Erfahrung dazu, so etwas selbst zu produzieren. Neben Kontakten zu den eigentlichen Herstellern in Fernost muss man schon wissen, wie die Vorlagen beschaffen sein müssen und welche Materialien wie verwendet werden können.
Auch Groundspeak möchte gefragt werden, ob der Entwurf so in Ordnung ist und die Tracking-Nummern müssen von dort bezogen und den Käufern der Geocoins die dazugehörigen Aktivierungscodes zur Verfügung gestellt werden.
Passend zu T wie Taschenlampen im Geocaching-Lexikon findet am Wochenende ein besonderes Event in der Nähe von Lüneburg statt:
JoFrie hat sich im Laufe der Zeit eine umfangreiche Sammlung an tragbarer Beleuchtung zugelegt und auch Muster von verschiedenen Herstellern gestellt bekommen. Über 50 unterschiedliche Modelle in verschiedenen Bauweisen mit diversen Batterien haben sich so bei ihm gesammelt. Mit geradezu akademischer Akribie wird hier gestestet und die Ergebnisse der Messungen auch detailliert veröffentlicht.
Auf dem Event soll neben Buffet und Klönschnack der Geocacher die Möglichkeit haben die unterschiedlichen Exemplare in die Hand zu nehmen und weils draußen auch noch recht früh dunkel ist auch gleich etwas testen. Außerdem wurde noch eine Teststrecke aufgebaut, um selbst Vergleiche anstellen zu können. Mit geeigneten Meßgeräten werden die Ergebnisse der Hersteller aus der Werbung kritisch geprüft.
Knapp 100 Geocacher sind angemeldet und perfekt wäre wenn noch jemand vor Ort etwas Video oder Podcast aufnehmen könnte.
Einer der Hints, die man als Geocacher am häufigsten zu lesen bekommen ist hagre jhemry. Das kann der erfahrene Geocacher schon ohne Rot13-Decoder lesen und weiß sofort dass er unter einer Baumwurzel zu suchen hat.
Aber welche Alternativen gibts denn zu dem klassischen Baumwurzelversteck? In dieser Sendung sitzen Mic@ und Fedora mit mir im Hauptstadtstudio und der Schnüffler aus Karlsruhe ist über ISDN dabei. Wir sprechen über originelle Alternativen zu hagre jemry aus der Cacherlaufbahn, möglichst ohne dabei S wie Spoiler zu verteilen.
Dafür brauchen wir schon die doppelte Sendezeit des üblichen Cachetalks. Für die 25te Sendung haben wir uns das einfach mal erlaubt. Aber selbst das reichte nicht aus, um alle originellen Cacheverstecke zu erwähnen, gleich nach der Aufnahme fielen uns noch viele weitere ein. Da sind dann unsere Hörer gefragt, gute Ideen in den Kommentaren zu ergänzen.
Es war eigentlich nur eine spontane Idee - für ein Nachtcache-Event in Bayern entwarf Windi vor ziemlich genau fünf Jahren ein Reaktivlicht, baute es auf und stellte es in der Nachtcache-Ecke im grünen Forum vor.
Seitdem hat sich an diesem elektronischen Reflektor viel getan, der Bastelaufwand für ein Reaktivlicht konnte mit vereinten Kräften im Geoclub auf wenige Teile reduziert werden und eine flexible Software auf einem billigen Mikroprozessor macht seither den Rest.
Aber was gibts noch so an technischen Basteleien bei Geocaches? Was kann man alles noch machen und wie siehts mit dem Wartungsaufwand aus? Darüber talken wir heute mit Windi aus München am Telefon und Usimo aus der Nähe von Viersen auf dem roten Sofa im Hauptstadtstudio.
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