Passend zu T wie Taschenlampen im Geocaching-Lexikon findet am Wochenende ein besonderes Event in der Nähe von Lüneburg statt:
JoFrie hat sich im Laufe der Zeit eine umfangreiche Sammlung an tragbarer Beleuchtung zugelegt und auch Muster von verschiedenen Herstellern gestellt bekommen. Über 50 unterschiedliche Modelle in verschiedenen Bauweisen mit diversen Batterien haben sich so bei ihm gesammelt. Mit geradezu akademischer Akribie wird hier gestestet und die Ergebnisse der Messungen auch detailliert veröffentlicht.
Auf dem Event soll neben Buffet und Klönschnack der Geocacher die Möglichkeit haben die unterschiedlichen Exemplare in die Hand zu nehmen und weils draußen auch noch recht früh dunkel ist auch gleich etwas testen. Außerdem wurde noch eine Teststrecke aufgebaut, um selbst Vergleiche anstellen zu können. Mit geeigneten Meßgeräten werden die Ergebnisse der Hersteller aus der Werbung kritisch geprüft.
Knapp 100 Geocacher sind angemeldet und perfekt wäre wenn noch jemand vor Ort etwas Video oder Podcast aufnehmen könnte.
Wer mit dem Geocaching beginnt stolpert irgendwann auch über die ersten Nachtcaches. Aber auch nur so kann es nicht nur zu der Jahreszeit mit den kurzen Tagen und langen Nächten sinnvoll sein so eine kleine mobile Lichtquelle mit haltbaren Batterien dabei zu haben.
So kann man auch am Tage in dunkle Verstecke leuchten und manch Geocaching-Tour dauert gerade am Final länger als erwartet. Kaum ein Ausrüstungsgegenstand wird soviel diskutiert wie die Taschenlampe. Dabei ist es meist gar nicht so entscheidend, wie weit der Lichtkegel reicht, sondern eher wie kompakt und robust die Bauweise bei guter Lichtausbeute ist. Denn die beste Taschenlampe bringt nichts, wenn sie so schwer und klobig ist, dass sie doch lieber zu Hause liegen bleibt oder nicht funktioniert, wenn sie gebraucht wird.
Daher geht der Trend zu kleinen Ausführungen mit moderen LEDs als Leuchtmittel und in einem stabilen Metallgehäuse (meist aus Flugzeugaluminium) mit den (Typ "AA") Batterien, die man auch für das GPS verwendet. So können in diesem eher selten benötigten Ausrüstungsgegenstand auch noch die Reserve-Batterien untergebracht werden.
Batterien (am besten keine Zink-Kohle sondern nur Alkali-Mangan) sind hierbei Akkus zu bevorzugen, Akkus liefern nämlich eine geringere Spannung und damit weniger Licht, vor allem entladen sie sich aber im Laufe von wenigen Monaten selbst.
Für spezielle Nachtcaches, bei denen es auf große Reichweite ankommt kann man sich dann auch noch den Klassiker, eine Maglite, zulegen. Hier ist die Variante 4D mit den vier Monozellen und mindesten 3-Watt-LED statt der normalen Glühfaden-Birne sehr beliebt. Dazu gibt es dann auch noch sinnvolles Zubehör wie einen Gürtelhalter oder einen Neopren-Griff. Alternativ sind hier auch Handstrahler mit sehr großem Reflektor und Bleiakkus und Leuchtmittel wie Kfz-Bereich (55 Watt!) üblich.
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