Und nun mal was völlig Neues für den Cachetalk - eine B-Nummer. Erstmalig kommen wir mit einer Viertelstunde nicht mehr klar. Diesmal brauchten wir schon drei davon, um die Stimmung am Springpfuhl vor, während und nach dem Spiel richtig rüberzubringen.
Der Teil B spielt auf der Loge des Hauptstadtstudios. Ähnlich wie bei der Muppet-Show, wo Waldorf und Statler als ergraute Herren Kommentare aus der Loge abgaben, wird von hier aus der Spielverlauf zusammen mit dem Geometer verfolgt, aber auch der eine oder andere Geocaching-Klatsch kommt zur Sprache.
Hätte ich bei den Kollegen aus Schwerin genau aufgepasst statt mich auf die Technik zu verlassen, wäre jeder Podcast auch in einem eigenem Beitrag gelandet. Nur so bekommen iTunes-Abonnenten den auch einwandfrei zugestellt. Also nicht wundern, das wird nun grad nachgeholt. Hier also nun - tätäätäätääää! - die erste B-Nummer. Im übrigen bleiben wir bei der fortlaufenden Nummerierung.
Das Ballerspiel aus alten Windows-Zeiten kennen viele sicher noch - für die Geocaching-Variante war die Moorhuhnjagd im Springpfuhlpark eine Premiere.
Die Moorhühner in Form von Reißzwecken mit Reflektorfolie wurden freigelassen und mussten bei diesem Event mit der Taschenlampe erlegt werden.
Im ersten Teil werden die Spielregeln und möglichen Strategien kurz erklärt und die Geocacher stürmen mit ihren Lichtschwertern bewaffnet und durch Zielwasser gestärkt in die Moorhuhnjagd.
Wie der Zufall es wollte trafen diesmal gleich zwei Dinge zusammen: Im Geocaching-Lexikon war O wie OpenStreetMap dran und grad an diesem Donnerstagabend der Berliner OpenStreetMap-Stammtisch in einem Café am Nordufer in Wedding.
Grund genug, mal bei den Kollegen mit dem anderen Hobby mit GPS-Empfängern vorbeizuschauen! Gibts denn vielleicht irgendwie Berührungspunkte zwischen den Mappern und den Geocachern? Und könnte das mit dem mappen vielleicht auch für den einen oder anderen Geocacher interessant sein?
Darüber talken wir heute live und draußen im Schutze des Raucherzelts - hier waren wir vor lärmenden Weihnachtsfeiern und prasselndem Regen einigermaßen sicher.
Zum Thema Nachtcache gibt's viel zu sagen - auch wenn wir in diesem Podcast diesmal gnadenlos überzogen haben (zumindest für unserer Verhältnisse!) haben wir nur an der Oberfläche gekratzt und das Wichtigste zusammengekramt. Dabei kamen Spezialitäten wie UV/IR-Nachtcaches schon gar nicht mehr ins Gespräch. Trotzdem wieder ein schöner und informativer Talk, den wir heute mit Mic@ und Grimpel im Hauptstadtstudio führen konnten!
Am Telefon aus der Nähe von Frankfurt zugeschaltet ist carhu, seines Zeichens Kapitän der hessischen Marine und anerkannter Experte in Sachen Nightcaching. Zu vorgerückter Stunde wie es sich für einen Talk zu diesem Thema gehört und aus dem Schein der Neonsonne in seinem Büro hat er noch den einen oder anderen Tipp für alle, die auch noch mal einen Nachtcache verstecken wollen.
Ehrensache dass wir nach dem Talk noch eben den Hauscache im Springpfuhlpark, wo demnächst auch die Moorhuhnjagd vor dem Berolina-Event stattfindet, kurzerhand zum Nachtcache erklärt haben. Fast jeder normale Multi bekommt bei Nacht seinen besonderen Reiz und man kann sich meist ein oder zwei Sterne in der Bewertung dazudenken.
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