Eine der Standard-Verstecke für urbane Tüddeldosen ist die Parkbank. Ob mit bipolarer Magie angepappt oder formschlüssig montiert, an diesen Straßenmöbeln gibts öfter mal einen Micro zu loggen.
Über den ersten eigenen Geocache der Berliner Geocacherin The Frühtau talken wir zwar am Boxhagener Platz im hippen Friedrichshain auf einer Parkbank, standesgemäß mit dem Billigbier vom Kiez-Laden - aber der ist dann doch etwas fieser versteckt. Ohne Betreuung hätte es hier bei mir nur für den DNF gereicht, daher wird in dieser Episode des Geocaching-Podcasts aus der Hauptstadt auch etwas rumgespoilert.
Nebenbei gehts dann auch noch um Educaching, Geocaching als Tourismus-Zugpferd und auch die letzten Ereignisse vor dem Event in Beelitz Heilstätten werden in dieser Doppelfolge kurz zusammengefasst.
Bekommst Du auch ein Interview mit dem Eigentümer des Beelitz-Geländes hin? Würde mich mal interessieren, was der Architekt zum Thema sagt und ob er noch zu dem steht, was er über Dich weitergegeben hat. Schönen Gruß (auch an Frühtau), Mic@
Ich frage mich, wrum gegen Educaching so "gelästert" wird. Hattet ihr so schlechte Erlebnisse mit Lehrern? Was spricht dagegen Geschichtsunterricht interessanter gestalten zu wollen? Ich bin durch's cachen schon an geschichtsträchtige Orte gelangt, wo ich schon immer mal hinwollte. Bestimmte, verschwundene Orte kann man nur so entdecken. Ich hoffe das einige Cacher meine Position teilen, nicht nur Lehrer.
Da wird nicht gelästert - kommt das so rüber? Solche Ideen sollen allen möglichen Erfolg haben, das ist schon ok so. Wenn es Mist wäre würden wir gar nicht drüber reden und dem ganzen dadurch noch Aufmerksamkeit verschaffen. Regine hat sicher ihre Begeisterung auch deutlich rübergebracht.
Man bekommt nur eine gewisse Müdigkeit für immer neue Platformen die rund um das Geocaching entstehen, vor allem wenn Geocaching mal für dies und mal für das als Vehikel eingesetzt werden soll.
Als einer der Köpfe hinter educaching soll hier noch einmal deutlich gesagt werden, wie aschon vielfach in meinem Blog: educaching ist keine weitere Plattform, sondern nur eine Methode Inhalte zu vermitteln, das hat zwangsläufig gar nichts mit geocaching zu tun.
Geocaching ist vielleicht auch mißverständlich, weil Marke und Tätigkeit zusammengewachsen sind. Geocaching wird immer nur mit der Plattform verbunden, auch wenn viele damit das GPS basierte aufspüren von Dosen verstehen.
Unsere Idee referenziert eher die Tätigkeit als die Marke. Und es geht um eine bestimmte Form der Vermittlung von Inhalten. Dabei greift die Beschreibung "Geocaching als Tourismus-Zugpferd" viel zu kurz. Die Kaiserin Augusta Schule hat beispielsweise mit ihrem Musik-LK Tonräume in der Kölner Innenstadt referenziert: http://tonraumguidecologne.wordpress.com/page/2/ Viele dieser Caches lassen sich gar nicht bei geocaching unterbringen wegen der Abstandsregel.
Die kenne ich auch, aber es ist keine Antwort auf meine Kritik, das educaching falsch verstanden wurde. Es ist kein Tourismus Zugpferd, sondern eine Methodensammlung zum Einsatz in Bildungszusammenhängen.
Schöner Cachetalk, danke. Ist interessant zu verfolgen und angenehm unaufgeregt. Gehe ja immer gern mit TheFrühtau cachen, darum war das Anhören natürlich Pflichtprogramm
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